Wie und warum eine PflanzenklÀranlage funktioniert .......

In einer PflanzenklĂ€ranlage spielen die biochemischen VorgĂ€nge der PflanzenernĂ€hrung eine entscheidende Rolle, da im Grunde genommen Abwasser nichts anderes ist als NaturdĂŒnger ...

GrundnÀhrstoffe in der PflanzenernÀhrung:

N = Stickstoff in Form von Nitrit, Nitrat und Ammoniumstickstoff

      benötigen die Pflanzen fĂŒr das LĂ€ngenwachstum

P = Phosphor in der Form von Phosphat

      benötigen die Pflanzen zur BlĂŒten- und Fruchtbildung

K = Kalium

      benötigen Pflanzen zur Stabilisierung der Pflanzenzellen.

Dieses Verfahren funktioniert schon seit Jahrmillionen ....

ohne Pumpen, ohne Technik, sogar ohne GĂŒllefass ...

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Grove cathedral, Vancouver Island

Bei der Photosynthese wird Stickstoff neben Kohlendioxid und Wasser von den Pflanzen aufgenommen. WĂ€hrend Nitrate und Phosphate als “Bausteine” in die Eiweißstrukturen der Pflanzenzellen eingebaut werden, werden Kohlendioxid und Wasser unter Einwirkung von Licht und Chlorophyll (BlattgrĂŒn) zu Traubenzucker und Sauerstoff verarbeitet. Der entstandene Traubenzucker wird in den Pflanzen- und Fruchtzellen eingelagert (das also macht die Erdbeere sĂŒĂŸ ...!), Sauerstoff ĂŒber die Wurzeln und BlĂ€tter an die Umgebung abgegeben (darum ist es im Wald so frisch)

Phosphate werden fĂŒr die Bildung von BlĂŒten- und Fruchtzellen in den Pflanzen benötigt.

Dort, wo natĂŒrliche NĂ€hrstoffe nicht fĂŒr Pflanzen verfĂŒgbar sind, verlangsamt sich das Wachstum oder die Pflanze verkĂŒmmert, wenn der Mensch nicht nachhilft (dĂŒngt).

In hĂ€uslichem Abwasser und in GĂŒlle sind die NĂ€hrstoffe reichlich vorhanden, da sowohl Mensch als auch Tier bei der tĂ€glichen ErnĂ€hrung pflanzliche Einweiße zu sich nehmen... 

NĂ€hrstoffe werden vom Menschen auch in kĂŒnstlicher Form den Pflanzen mit gleicher Wirkung zur VerfĂŒgung gestellt:

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Die BĂ€ume im Bild haben einen Stammdurchmesser unten von ca. 5 Metern und eine Höhe von ĂŒber 120 Metern. Das Alter der BĂ€ume: > 800 Jahre.

Baumart: Thuja plicata

Mikroorganismen im Abwasser helfen durch ihre eigene ErnĂ€hrung, z.B. organische Kohlenstoff- verbindungen abzubauen/aufzulösen und die so gelösten NĂ€hrstoffe pflanzenverfĂŒgbar zu machen. Durch die Abgabe von Sauerstoff ĂŒber die Wurzeln revanchieren sich die Pflanzen bei den Mikroorganismen.

Dieses einzigartige, völlig natĂŒrliche Zusammenspiel von Mikroorganismen und Pflanzen macht die PflanzenklĂ€ranlage zu einem der stabilsten und effektivsten Verfahren in der dezentralen Abwasserreinigung.

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HornspĂ€ne, Kompost, GĂŒlle ...

Die Wasserproben werden in unserem Auftrag von einem externen, akreditierten Labor untersucht

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English contents about  constructed wetlands

Clemens Dwornitzak, Stand: MĂ€rz 2019

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HohenDemzin
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Schatzinsel Grabow, RĂŒgen
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