Aus Alt mach frisch: Pflanzenkläranlagen modernisieren und anpassen: Ein Thema, daß zunehmend aktuell wird. Viele Pflanzenkläranlagen, die um die Jahrtausendwende gebaut wurden haben stehen jetzt zur Verlängerung der Genehmigungen an. Viele von den Firmen, die Pflanzenkläranlagen vor 15 Jahren gebaut haben, gibt es nicht mehr, oder sie bieten keine Pflanzenkläranlagen mehr an. Kurz: es wird mit allen Mitteln versucht, die Pflanzenkläranlage durch etwas anderes zu ersetzen. Die Argumente sind immer die gleichen und immer wieder falsch:

  1. Pflanzenkläranlagen sind Stand der Technik. Behauptete Verbote sind grundweg falsch, in den Gesetzen steht es zum Nachlesen.
  2. Pflanzenkläranlagen sind und bleiben das leistungsfähigste naturnahe System zur ländlichen Abwasserreinigung
  3. die Folgekosten sind und bleiben für Wartung, Stromverbrauch und Reparaturen minimal.
  4. Pflanzenkläranlagen lassen sich mit wenig Aufwand auffrischen und auf den aktuellen Stand bringen. Ein entsprechendes Selbstbaukonzept erproben wir gerade und werden es in Kürze anbieten  
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Altanlage

Im Verlauf Jahre verändert sich natürlich auch eine Pflanzenkläranlage. Wie stark, hängt sehr von der ursprünglichen Bauqualiltät ab.  Es gibt Anlagen, an denen werden nach Ablauf der Genehmigungsfrist zu deren Verlängerung um weitere 15 Jahre nur eine Dichtheitsprüfung und eine große Laboruntersuchung gemacht, bei anderen Anlagen muß dazu Hand angelegt werden. Ein kleiner Teil ist allerdings abgängig und muß durch einen Neubau ersetzt werden. Insbesondere Billiganlagen, deren Hauptargument einmal der Preis war, sind von größeren Aufwendungen betroffen: anfällig sind häufig die Rohrleitungen, die zumeist nur aus Drainagerohr bestehen, horizontaldurchströmte Anlagen mit tiefem Zulauf, Anlagen mit feststehendem (häufig zu hohem) Wasserstand und natürlich alle Anlagen, bei denen mit der Wartung geschludert wurde.

Woran erkennt man Handlungsbedarf?

Handlungsbedarf erkennt man an folgenden Punkten:

Alle drei vorgenannten Punkte sind KEIN GRUND, eine Pflanzenkläranlage durch ein anderes System zu ersetzen, auch wenn manche Vertreter das gern hätten. Solche Anlagen können mit überschaubarem Aufwand wieder für die nächsten Jahre flott gemacht werden. Warum Tausende für etwas Neues ausgeben, wenn es für weniger als Tausend auch gemacht sein kann? An dieser Stelle werden Sie dann für die Mehrausgaben bei der ursprünglichen Anschaffung ihrer Pflanzen- kläranlage belohnt: bei den Folgekosten ist sie unschlagbar günstig.

Es gibt aber auch Konstellationen, bei denen wir von Sanierung und Weiterbetrieb abraten. Das tun wir aber nicht ohne vorhergehende Begehung und Beratung.

 

 

Altanlage_Zulauf

Altanlage, vereinfacht dargestellter Längsschnitt

Altanlage: vorgefundener “Zulauf” vor der Sanierung

Altanlage vor Abschluß der Sanierung mit neuem, hochgelegten Zulauf. Die Sickerpackung im Zulauf wurde bis auf die Sohle ebenfalls erneuert, aus den  gewonnenen Schilfwurzeln wurden Steckllinge geschnitten und flach eingearbeitet.  Gesamtaufwand für diese Anlage: rund 800,- Euro für Material und Arbeitslohn

Jetzt nach 4 Monaten hat sich die Anlage regeneriert und der Pflanzenwuchs füllt wieder zusehens die ganze Fläche. Der Arbeitsaufwand hat gelohnt!

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Die Wasserproben werden in unserem Auftrag von einem externen, akreditierten Labor untersucht

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English contents about  constructed wetlands

Clemens Dwornitzak, Stand: Februar 2018

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