Terrassenbau

Die Terrasse / der Freisitz ist Ihr “Wohnzimmer im  Garten”, sofern Sie nicht den gesamten Garten als solches bezeichnen. Meist ist es jedoch der Platz, auf dem Tisch und Stühle stehen, wo Sie in der Sonne liegen und mit der Familie oder Freunden grillen.

Es gibt verschiedene Varianten und Möglichkeiten, eine  Terrasse zu gestalten. Von einfachen Betonplatten und Pflasterbelägen, bishin zu Naturstein und Holzbelägen ist alles möglich was gefällt.

Alle Terrassen haben den Untergrund gleich: 25 cm  Tragschicht aus Mineralgemisch sollten es sein. Mehr braucht nicht, weniger sollte nicht. Schließlich soll die Arbeit für die nächsten Jahr(zehnt)e halten.

Wo Sie keine Holzterrasse bauen sollten ...  Ungeeignete Standorte für eine Holzterrasse sind schattige, feuchte Standorte. Auch mit den besten Schutzmaßnahmen  werden Sie dort auf Dauer keine große Freude haben. Sonnige Standorte am Wasser (Teich oder Schwimmteich) sind dagegen hervorragend geeignet, da durch die sonnige Lage und gute Belüftung (es ist meist  kein Dauerkontakt zum Wasser da) nasses Holz schnell abtrocknet und sich keine Moose festsetzen können.

Welchen Untergrund Sie benötigen An den Untergrund werden die gleichen Anforderungen gestellt, wie an eine Terrasse mit Steinbelägen. Einziger Unterschied: Ein alter  Platten oder Pflasterbelag kann liegen bleiben, wenn Sie ohnehin die Höhe nach oben verändern wollen. Wenn Sie neu bauen, koffern Sie die Fläche auf ca. - 40 cm Endhöhe aus, planieren und verdichten Sie  den Untergrund. Bauen Sie eine ca. 25 cm starke Tragschicht aus Mineralgemisch ein, planieren Sie diese profilgerecht (d.h. mit 1 % Gefälle nach Aussen (also NIE zum Haus!!)) und verdichten Sie diese mit  einer Rüttelplatte.

Bauen mit Holz

Holzterrassen sind in den Ländern Nordamerikas und  Nordeuropas die am weitesten verbreitete Bauweise. In unseren Breiten überwiegen jedoch Pflaster- und Plattenbeläge, wobei sich Holz zunehmender Beliebtheit erfreut. Gerade für diejenigen, die gern  barfuß laufen, oder für Familien mit kleinen Kindern ist Holz ein idealer Baustoff.

Welches Holz man verwendet ist neben der  Geschmacksfrage auch eine Frage des Geldes. Als Bauweise für einige Jahre mag eine kesseldruck- imprägnierte Kiefer ausreichen, für eine langfristige Lösung wird man um Harthölze wie sibirische Lärche  oder, noch besser, Bankirai nicht herumkommen. Es gibt auch noch andere Tropenharthölzer wie z.B. Masarambuda und andere. Wichtig zu wissen ist, daß diese Hölzer inzwischen häufig aus kontrollierten  Anbaugebieten stammen. Fragen Sie ggfs. bei Ihrem Holzhändler nach, wenn Sie sicher gehen wollen.

Die absolute Gewißheit haben Sie jedoch bei der  Exklusivität und Wärme Ihrer Holzterrasse. Um die wird man Sie beneiden, nicht zuletzt auch deshalb, weil gleich eine gewisse Gemütlichkeit da ist, ohne das “Eiche rustikal” im Spiel ist ...

Welche Materialien Sie benötigen:  Für die Unterkonstruktion benötigen Sie Kanthölzer. Diese sollten aus der gleichen Holzart sein, wie der Terrassenbelag  (z.B.Bankirai wie im bebilderten Beispiel). Die Maße der Kanthölzer liegen idealerweise bei 50 x 70 mm, bei den Längen haben Sie je nach Händler verschiedene Möglichkeiten. Die Bohlen müssen auf der  einen Seite geriffelt sein, auf der anderen Seite ein “Barfußprofil” haben, das ist größer und damit viel angenehmer für die Füße. Die Bohlen haben genormte Maße, bei den Längen haben Sie wieder die  Wahl. Versuchen Sie möglichst Längen zu bekommen, bei denen Sie a) möglichst wenig Verschnitt haben, und b) die am Besten zur geplanten Terrasse passen, damit Sie nicht stückeln müssen. Für die  Verschraubungen nehmen Sie unbedingt Edelstahlschrauben, damit Sie später im Holz keine Verfärbungen z.B. durch Rost bekommen. Die Schrauben sollten 4,5 x 50 oder 4,5 x 60 mm haben. Zum Vorbohren (muß  unbedingt sein, Sie kriegen sonst Risse ins Holz, bzw. die Schrauben erst gar nicht durch das Holz, da die Schrauben schon vorher abreißen) kaufen Sie einen guten Holzbohrer mit Senkkopf, damit die  Schrauben gleich im Holz verschwinden. Sie benötigen pro Unterkonstruktionsquerung 2 Edelstahlschrauben. Für eine 35 m2 große Terrasse rechnen Sie bitte mit ca. 1100 (!) Edelstahlschrauben.

Die Unterkonstruktion

Für Die Unterkonstruktion verwenden Sie die Kanthölzer,  die Sie im Abstand von ca. 50 cm parallel zueinander verlegen. Legen Sie die Kanthölzer auf Pflastersteine auf Verschrauben brauchen Sie diese nur an Übergängen, wenn zwei Kanthölzer hintereinandergelegt  werden. Zur Verbindung nutzen Sie am Besten Stahlverbinder, die Sie entsprechend verschrauben. Die Stabilität in der Quere erzielen Sie dann durch die Bohlen.

 Einbau des Bohlenbelages             Die Bohlen werden anschließend auf die  Unterkonstruktion geschraubt. Zwischen den Bohlen richten Sie einen Abstand von 3 - 5 mm ein. Ein idealer Abstandhalter sind alte abgebgrochene Zollstockglieder. Da Holz ein Naturprodukt ist, werden die  Bohlen nicht schnurgerade und wie ein Ei aus dem anderen gepellt sein. Durch Drehen und durch den Einsatz von Spanngurten kann man die Bohlen fixieren. Anschließend wird Kontruktionsholz für  Konstruktionsholz vorgebohrt und auch gleich geschraubt. Benutzen Sie bitte zum Bohren möglichst kein Akkugerät, dem wird im Hartholz die Kraft fehlen. Nehmen Sie besser eine Bohrmaschine. zum  Verschrauben reicht dann aber ein kräftiger Akkuschrauber. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit! Interessante Effekte lassen sich z.B, durch die Verlegung des Belages in Verlegerichtung des Laminates im  Wohnraum erzeugen, durch Änderung der Verlegerichtung z.B. in Stufen/Absätzen. Für Zuschnitte haben sich gute Stichsägen bewährt, für die Glattschnitte an den Aussenkanten zum Schluß benutzen Sie  idealerweise eine Handkreissäge. Eine gute Stichsäge mit einer Bohlenführung tut´s aber auch, wenn die Länge nicht zu groß ist. Nach abgeschlossener Schraubarbeit schneiden Sie noch die Kanten sauber  nach und ölen die Terrasse mit einem Holzschutzöl ein. Ihr Holzhändler wird das passende Holzpflegemittel vorrätig haben.

Nach dem Abtrocknen des Anstriches können sie die  Terrasse “einrichten” oder mit einer Sichtschutz- wand weitermachen, oder mit Wegen, einem Brunnen, mit Bepflanzungen. Die Besten Ideen kommen bekanntlich immer direkt beim Bauen.

Die Terrasse - ihr Wohnzimmer im Garten

Die Wasserproben werden in unserem Auftrag von einem externen, akreditierten Labor untersucht

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English contents about  constructed wetlands

Clemens Dwornitzak, Stand: Februar 2018

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